„We practice simply because it is our nature to do so.
There is no separation, it’s just a way of life.“

Dieser Satz stammt von meinem Ausbildungsinstitut Awakening Yoga Academy aus Seattle, und er ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Grundsätze der Yogapraxis. Yoga ist ein Weg, auf den man sich begeben kann. Viele Leute finden durch Asana, also die körperliche Komponente, zum Yoga – ich auch! Aber das Gerüst ist so viel mehr. Wir wollen die spirituelle mit der phsyischen, der psychologischen und der zwischenmenschlichen Ebene verbinden und dabei authentisch und integer bleiben.
Hierfür ist es so wichtig (und leider auch aufwendig), Lehrer*innen zu finden, die dir das Gefühl geben, mit allem da sein zu dürfen, die dich inspirieren, dich sicher und geborgen fühlen lassen.
Als Einblick deshalb ein paar zentrale Punkte meines Unterrichts:
🧉 Meine Stunden sind für Menschen in allen Körpern zugänglich, indem ich immer mehrere Alternativen anbiete und viele Hilfsmittel wie Blöcke und Kissen benutze.* Oberste Priorität ist, dass sich die Asanas (Körperhaltungen) sicher anfühlen.
🧉 Ich unterrichte sehr anatomie-basierte und -fokussierte Stunden, weil ich selbst so viel über mich selbst gelernt habe, indem ich meinen Körperaufbau und seine Funktionen besser kennengelernt habe. Auf diesem Grundverständnis aufbauend kann schrittweise mehr Selbsterkenntnis auch in darumliegenden Schichten (Koshas) entstehen.

🧉 So, wie wir heutzutage unseren Alltag verbringen, ist es nicht mehr zugänglich und machbar, in einen Achtsamkeitsraum zu droppen – der Weg hinein führt für die meisten von uns über körperliche Bewegung und Ausrichtung. Deshalb sind meine Klassen immer ein gesunder Mix aus Bewegung, Übungen für dein Hirn, Einblick in die philosophischen Konzepte der yogischen Lehren, Atmen und in Stille sitzen.
🧉 Ich bleibe authentisch. Wenn es mir am Tag der Stunde nicht gut geht, weil drumherum etwas los ist, spreche ich das eigentlich immer auch an. Als grundsätzlich sehr zufriedene Person gibt es aber meistens auch sehr herzliche Stunden. Nur wenn wir uns selbst begegnen und zeigen, kann sich auch Raum für echte Begegnung mit anderen öffnen. Meine Stunden sind deshalb echt und nahbar – ich bin kein Fan von falschen Versprechungen und Spiritual Bypassing sowieso schon gleich gar nicht.
Was ist Yoga für mich?
Yoga ist die Verschmelzung mit dem, was da ist – reindroppen, achtsam sein, beobachten. Yoga-Asana, also die körperliche Yogapraxis, ist aber laut der traditionellen Lehren lediglich eine Erleichterung, um besser in Mediation sitzen zu können („asana“ in Sanskrit bedeutet so viel wie „Sitz“). Asana ist nicht das Yoga selbst, sondern der Weg in das Yoga! Und wusstest du, dass Asana der jüngste Teil des Yoga ist?

Ganz wichtig ist mir in meinen Klassen und der persönlichen Praxis, die Wurzeln zu bewundern, aber den Stil mit modernen Werkzeugen zu adaptieren, sodass alle (!) Menschen, ganz egal in welchem Körper, dabei sein können, sich willkommen und gesehen fühlen.
Let‘s practice 🤲🏽
Meine Trainings
- 200h Yoga Teacher Training bei Awakening Yoga Academy – Patrick Beach & Carling Harps
- 50h Hypermobility Yoga bei Celest Pereira & Adell Bridges
- 80h Thaiyogamassage bei Holistic Bodywork – Marcel Hösl
- 50h Neuro Biomechanics bei Celest Pereira
- 20h Postnatalyoga bei Akademie Wiechers
- 40h Katonah Yoga bei Melanie Hyman & Marco Migliavacca
* Solltest du mit einer Einschränkung beschäftigt sein, die zur Zeit in Reha ist wie zum Beispiel eine körperlichen Verletzung, oder schwanger sein, komm sehr gerne vor der Stunde auf mich zu, sodass wir uns dazu kurz austauschen können.
Hast du Lust, mit mir zu praktizieren? Schreib mir!